Rügen Sehenswürdigkeiten

Von Königsstuhl bis Seebrücke: Die zehn besten Rügen Sehenswürdigkeiten auf einen Blick.

Kreidefelsen Königsstuhl

Der weiße Königsstuhl ist ein einzigartiger Kreidefelsvorsprung und bietet eine tolle Aussicht auf die Ostsee. Er gilt als das Wahrzeichen der Insel inmitten des Nationalparks Jasmund. Man erreicht ihn am besten in dem man den Panoramaweg von Sassnitz aus entlang wandert.

Bäderarchitektur und Seebrücken

Die großen Seebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren warten mit historischer Bäderarchitektur, einem vielfältigem Übernachtungs- und Gastronomieangebot und abwechslungsreichen Kulturangeboten auf. Die im Jahre 1998 erbaute Seebrücke im Ostseebad Sellin ist die längste von vier Seebrücken auf der Insel. Auf der 394 Meter langen Brücke befindet sich sogar ein Restaurant im Stil der für Rügen klassischen Bäderarchitektur.

KdF-Seebad Prora

Prora, unweit von Binz entfernt, ist eine von Adolf Hitler in Auftrag gegebene Ferienanlage, welche aber nie als solche in Betrieb genommen wurde. In der propagandistisch geprägten Organisation Kraft durch Freude (KdF) sollten mehrere tausend Urlauber Platz finden. Die Anlage besteht aus acht aneinandergereihten baugleichen Häuserblöcken und ist mit viereinhalb Kilometern das längste Bauwerk der Nationalsozialisten. Heute befinden sich in dem Gebäudekomplex das Prora-Zentrum, das DDR Museum, eine Jugendherberge, ein Hotel sowie Eigentums- und Ferienwohnungen.

Steilküste Kap Arkona

Im Norden Rügens auf der Halbinsel Wittow kann man die 45 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste Kap Arkona bestaunen. Dort hat man nicht nur einen eindrucksvollen Ausblick über die Ostsee, sondern kann auch diverse Leuchttürme, einen Peilturm, einen Militärbunker und einen slawischen Burgwall erkunden. Nicht weit von dort liegt außerdem das kleine Fischerdorf Vitt.

Störtebeker in Ralswiek

Im Fischerdorf Ralswiek wird jeden Sommer im Rahmen der Störtebeker Festspiele eine neue Geschichte aus dem Leben des legendären Piraten Störtebeker erzählt. Auf einer riesigen Naturbühne am Großen Jasmunder Bodden mit Blick auf das Meer sorgen aufwändige Bühnenbilder und spannende Inszenierungen für ein wahres Spektakel. Unzählige Schauspieler, Pferde und Falken laden zu einer abwechslungsreichen Vorführung für die ganze Familie ein.

Rasender Roland

Der Rasende Roland ist eine Dampflock, die mit angenehmen 30 Kilometer pro Stunde pfeifend und dampfend durch den Südosten der Insel tuckert. Seit 125 Jahren ist sie aktiv und fährt ihre Route quer durch die Seebäder. Die Bahnstrecke durch Rügen verbindet unter anderem die Orte Binz, Sellin, Baabe und Göhren.

Baumwipfelpfad

Mit dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrums Rügen in Prora läuft man von Erlebnisstation zu Erlebnisstation und kann die hohen, alten Buchen mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Das Highlight ist ein 40 Meter hoher Aussichtsturm in Form eines Adlerhorstes um eine alte Buche herum mit einem tollen Blick auf die unter­schiedlichen Landschaften der Insel Rügen. Die Erlebnisausstellung liefert alle Hintergrundinfos zum Naturraum.

Karls Erlebnis-Dorf

Über 60 tollen Freizeitattraktionen erwarten junge und alte Besucher in Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow: eine Traktorbahn, ein Naturlehrpfad, eine Bobbycar-Bahn, ein Streichelzoo, ein großer Rutsch- und Kletterturm und vieles mehr laden einen zu lustigen Abenteuern mit der Familie ein. In der Bonbon-Manufaktur, Holzofen-Bäckerei und der Marmeladenküche kann man live bei der Herstellung verschiedener Produkte zu sehen.

Der Park ist ganzjährig geöffnet. Der Eintritt in das Dorf und die Show-Vorführungen sind kostenlos, es muss aber für einige Attraktionen ein kleiner Beitrag gezahlt werden.

Rügenbrücke

Die Rügenbrücke ist mit einer Länge von 4,1 Kilometern und einer Gesamthöhe von 128 Metern die größte Schrägseilbrücke Deutschlands. Die Brücke von Stralsund über den Strelasund auf die Insel Rügen wurde 2007 eröffnet und in erster Linie gebaut, um den bereits vorhandenen Rügendamm nachhaltig zu entlasten und Staus in der Hauptsaison zu vermindern.

Putbus

Putbus wurde 1810 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als jüngste Residenzstadt des Nordens mit italienischem Flair gegründet und wird auch die „Weiße Stadt“ und die „Rosenstadt“ genannt. Mit dem Circus, dem historischen Schlosspark und dem Theater ist in Putbus bis heute viel klassizistische Bausubstanz erhalten.